Lukas Nelson & Promise Of The Real – A FEW STARS APART

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Lukas Nelson & Promise Of The Real – A FEW STARS APART

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Innehalten und reflektieren …

… war etwas, ist etwas, wozu Lukas Nelson zum ersten Mal in seinem Leben quasi gezwungen wurde. Nach gut zehn Jahren auf der Straße mit seiner Backing Band Promise Of The Real, sechs Langspielplatten in einer Dekade plus zweier Longplayer mit Neil Young, gleichgeschaltet mit etlichen Tourneen als Begleittruppe des Onkels. 2020 hat von Nelson eine Pause verlangt, er konnte nicht reisen, er, der noch nie länger als drei Monate an einem Ort war, war gezwungen, innezuhalten und zu reflektieren. Kraft und Inspiration in den einfachen Freuden des Lebens zu finden, nach Hause zu kommen, Gemeinschaft zu finden und dabei sich selbst. Auch wenn Nelson überwiegend auf Maui, Hawaii, zu Hause (und aufgewachsen) ist, entstand A FEW STARS APART doch in Nashville, zusammen mit Produzent Dave „Ich habe überall meine Hände am Mischpult“ Cobb (Chris Stapelton, Blackberry Smoke, Rival Sons, Jason Isbell, Brandi Carlile) – innerhalb von drei Wochen, auf nur 8 Spuren, was den Songs eine analoge Wärme verleiht, sehr schmeichelnd für das ursprüngliche Songwriting Nelsons. ›Empires‹, der Opener, hat – mit höchstem Respekt – etwas von der orchestralen Klasse eines Neil Diamond („Empires will fall, And everything dies, But don’t worry baby, We’ll be alright“). Die erste Single, ›Perennial Bloom‹, wäre in einer gerechten Welt ein Riesenhit („And the love between us, As I lay with you, Sends me floating to the moon, But now you sound the bell that brings me back to you“).

Nelson wirkt, als sei er in einem guten Mindspace. Warmer, wundervoller Hammond-Sound leitet den sanften Rauswerfer ›Smile‹ ein („I’m through confessin’, I learned my lesson, The winding road, Has brought me home“). Diese elf Songs verdeutlichen, was es bedeutet, wieder nach Hause zu kommen, A FEW STARS APART ist eine Geschichte über Beziehungen und das Heimkommen. Möchte man etwas kritisieren, dann hätten A FEW STARS APART noch ein oder zwei etwas flottere Nummern recht gut zu Gesicht gestanden.

8 von 10 Punkten

Lukas Nelson & Promise Of The Real, A FEW STARS APART, FANTASY/UNIVERSAL

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